Wege aus der Depression

Zögern Sie nicht ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn  die folgenden Ratschläge sie nicht von Ihrer Depression befreien. Depression ist eine Erkrankung des gesamten Menschen, nicht nur eine kleine Befindlichkeitsstörung, wie z.B. ein Schnupfen.

Durch die Erkrankung ist Ihr Körper von folgender Veränderung betroffen:

 

 

Sie denken anders:                

negative Verallgemeinerungen, nichts erscheint Ihnen positiv, Sie haben das Gefühl mit Ihren Nerven am Ende zu sein

 

Sie erleben anders:               

Frustation, Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit, Einsamkeit

 

Sie verhalten sich anders:     

Inaktiv, sozialer Rückzug, Kommunikationsschwierigkeiten

 

Ihr Körper spielt verrückt:     

Schlafstörungen, Nervosität, Herzbeschwerden, körperliche Schmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit, Sexuelle Störungen, völlige Erschöpfung.

Schmerz und Erkrankungen im körperlichen, aber auch im seelischen Bereich beginnen oft mit Verspannungen und Versteifungen. Die Sprache des Körpers verstehen lernen. 

 

Wir können hier nur kleine Hilfestellungen geben, Denkanstöße die Sie weiterbringen können. Anfänglich leichte Depressionskranke können oft ohne Psychotherapie und Medikamente einen Weg finden. Hauptsache ist, Sie erkennen an, dass Sie davon betroffen sind.

 

Einige Tipps:

Durch positive Musik verbessern Sie Ihre Stimmung, vermeiden Sie melancholische Melodien. (Am besten schon morgens im Bad, wenn auch vielleicht nur leise)

Betrachten Sie Ihr Leben nicht als sinnlos, sondern bemühen Sie sich Ihrem Leben aktiv einen Sinn zu geben.

Leben Sie Ihre Kreativität aus. Malen oder basteln Sie gern? Können Sie sich vielleicht ein Haustier anschaffen, welches Ihnen Freude bereitet? Und Sei es nur ein kleiner Wellensittich.

Treiben Sie Sport, gehen Sie spazieren, beobachten Sie Ihre Umwelt und konzentrieren sich nicht auf sich selbst. Sie werden sehen, Ihr Stimmungsbarometer steigt. Sie tun Ihrer Seele etwas Gutes wenn Ihnen z.B. beim Radfahren der Wind um die Nase weht.

Suchen Sie sich ein Hobby, lesen Sie unterhaltsame Lektüre, schauen Sie doch mal wieder in einer Bücherei vorbei, oder besorgen Sie sich Hörbücher, schauen Sie sich lustige Filme an, oder Dokumentationen über Themen durch die Sie mitgerissen werden. Buchen Sie einen Lehrgang bei der Volkshochschule, dort finden Sie tolle Angebote. Lösen Sie Kreuzworträtsel oder surfen Sie durchs Internet und suchen Sie nach Kochrezepten oder anderen Dingen. Schließen Sie sich einem ortsnahen Verein an. Es gibt unzählige Ablenkungsmanöver, Sie müssen nur erst einmal ein für Sie interessantes Thema finden.

Ein Erfolg kann an dieser Stelle nicht garantiert werden. Sollten Sie merken, dass Sie mit diesen Ratschlägen nicht weiterkommen, suchen Sie sich unbedingt professionelle Hilfe und informieren Sie Ihre Angehörigen.

Überlegen Sie sich ernsthaft, warum es soviele unzählige Psychologen gibt: ganz einfach, Sie sind nicht der einzige Betroffene Mensch.

Wenn Sie an einen Arzt geraten, dem Sie nicht vertrauen, bei dem Sie sich einfach nicht wohlfühlen, dann wechseln Sie solange bis Sie die Person Ihres Vertrauens gefunden haben. Es geht hier um Sie, denn es ist wichtig, dass Sie ihrem Arzt alles anvertrauen, er sollte alle Symptome kennen. Es ist Zeit, dass Tabuthemen wie etwa die Sexualität oder Selbstmordgedanken angesprochen werden. Sie gewinnen wertvolle Zeit, je eher Sie sich um Hilfe bemühen, denn Depressionen lassen sich sehr gut behandeln. Sie können die Depression als eine Art der Aufforderung sehen, ungeahnte und bisher ungelebte Möglichkeiten in Zukunft zu realisieren. Sie können sich nach der Behandlung besser entfalten, unabhängiger werden und das Leben zu genießen. Wenn Sie es nicht glauben, dann probieren Sie es einfach aus,  denn nur dann können Sie mitreden.

 

 

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Depressionen im Beruf

Bei knapp 11% aller Fehltage handelte es sich um psychische Leiden; dies ergab eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer. Hat ein Arbeitnehmer keinen Einfluss auf das Arbeitsgeschehen und erntet wenig Anerkennung in Form von Arbeitssicherheit oder Geld, so verdoppelt sich das Risiko an einer Depression zu erkranken. In Großstädten, wie Hamburg oder Berlin lag die Depressionsrate 50 bzw. 25 % über dem Bundesdurchschnitt. Grund dafür könnte der höhere Konkurrenzkampf und die größere Stressbelastung sein. Dennoch ist Arbeitsstress weniger giftig, als Arbeitslosigkeit. Dort liegt die Rate drei- bis viermal so hoch.

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Wege aus der Einsamkeit

Es gilt zu erkennen, dass der Betreffende sich selbst gegenüber eine negative Haltung hat. Er schafft es nicht sich neutral zu sehen, vieles sieht er schwarz und überzogen. Meist sind es auch schmerzhafte Erinnerungen auf die er stößt. Trennungen, Verlust durch den Tod oder anderes bringen Sie in die Isolation. Bewältigen Sie Ihre Angst, indem Sie sich Ihr stellen, üben Sie sich Ihre Angst zu betrachten, stellen sie sich die W-Fragen:

 

Was macht mir Angst?                               

Umfeld, Situationen

Wer macht mir Angst?                                           

Personen, wie vielleicht Ihr Chef oder ein Familienangehöriger

Warum macht es mir Angst?                      

Böse Worte, Handlungen, Blicke

Wieso kann ich mich nicht wehren?         

Kommunikationsschwierigkeiten, Hemmungen

Wo erhalte ich Hilfe?                                              

Selbsthilfegruppen, Foren im Internet, Ärzte

 

Vermeiden Sie in jedem Fall Suchtmittel, denn es kommt nur zu einem Prozess der Aufschaukelung. Sie wollen immer mehr Alkohol oder Medikamente, denn auf Regelmäßigkeit stellt sich der Körper ein und Sie erzielen mit den anfänglichen Mitteln  nicht mehr die gewünschte Wirkung.

 

Sie überwinden Ihre Einsamkeit, indem Sie Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen, seien Sie am Anfang einfach nur dabei. Dann irgendwann üben Sie den Smalltalk. Reduzieren Sie die Erwartungen an andere und fangen Sie an, sich für Sie zu interessieren.

 

Wir helfen Ihnen gern dabei und bieten Ihnen Tagesausflüge der besonderen Art. Wir helfen Ihnen Beziehungen aufzubauen und sie nachhaltig zu pflegen. Besuchen Sie unser Forum und geben Sie Anregungen. Was wollten Sie schon immer einmal in Berlin/Brandenburg unternehmen? Wie viele Menschen dürfen dabei sein. Tauchen Sie lieber in der Menge unter oder bevorzugen Sie kleine Gruppen von höchstens 10 Personen.

 

Wer dann möchte, kann im Anschluss unserer Unternehmung mit uns gemeinsam in einem gemütlichen Restaurant einkehren, um das Erlebte zu verarbeiten.

 

 

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