Depressionen im Beruf

Bei knapp 12 % aller Fehltage 2010 handelte es sich um psychische Leiden; dies ergab eine Studie der Bundespsychotherapeutenkammer. Hat ein Arbeitnehmer keinen Einfluss auf das Arbeitsgeschehen und erntet wenig Anerkennung in Form von Arbeitssicherheit oder Geld, so verdoppelt sich das Risiko an einer Depression zu erkranken. In Großstädten, wie Hamburg oder Berlin lag die Depressionsrate 50 bzw. 25 % über dem Bundesdurchschnitt. Grund dafür könnte der höhere Konkurrenzkampf und die größere Stressbelastung sein. Dennoch ist Arbeitsstress weniger giftig, als Arbeitslosigkeit. Dort liegt die Rate drei- bis viermal so hoch.

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Tipps für Wiedereinsteiger: Zurück in den Job nach einer Depression

- Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie sich Ihren Wiedereinstieg vorgestellt  
  haben. Er hat meist Erfahrungen und kann Ihnen wertvolle Tipps geben, wie
  Sie dies am Besten anstellen könnten.
- Ein stufiger Einstieg dürfte Ihnen den Wiedereinstieg ins Berufsleben
  erleichtern.
- Überfordern Sie sich nicht und lassen Sie sich nicht überfordern! Sie müssen
  erst einmal wieder behutsam auf die Arbeitswelt vorbereitet werden. Stress
  kann in der Anfangszeit eine Verschlechterung Ihres Befindens auslösen.
- Scheuen Sie sich nicht nach Hilfe zu fragen. Arbeiten ist ein Lernprozess.
- Achten Sie auf Ruhezeiten!...

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